Chloropren-Kautschuk (CR)

Elastomer 

Elastomere sind formfeste, normalerweise nachgiebige, unter Last jedoch stets elastisch verformbare Kunststoffe. Nach der Belastung kehren Elastomere wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Bei Erhitzen werden Elastomere nicht verformbar (wie Plaste) und schmelzen nicht. Bei hohen Temperaturen zersetzen sie sich und das Material wird zerstört.

Elastomere sind nicht schmelzbar, nicht schweißbar und nicht löslich, lassen sich jedoch zersetzen. Die Elastizität eines Elastomerwerkstoffs wird durch den Grad der Vernetzung bestimmt. Der Vernetzungsprozess wird Vulkanisation oder Aushärten genannt. Vulkanisierte Elastomere nennt man "Kautschuk".

Chloropren ist der gebräuchlichere Name für die organische Verbindung 2-Chlorbuta-1,3-dien. Die farblose Flüssigkeit ist das Monomer für die Herstellung des Polymers Polychloropren, ein Art synthetischer Kautschuk. Polychloropren ist wiederum besser bekannt unter dem Namen Neopren, dem Handelsnamen von DuPont.